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07.07.2007
- Besuch des ersten mitttelfränkischen Hörfestivals
im Fürther Stadtpark
Leider hatten die Veranstalter von "Hört
Hört!" am Eröffnungstag kein Glück
mit dem Wetter und so musste das Festival ins
Babylon verlegt werden. Dies tat aber, wie man
hörte, der Stimmung keinen Abbruch.
Am Samstag nun, konnte es wie geplant im Fürther
Stadtpark weitergehen.
Vorab zwei Dinge, die nicht optimal organisiert
waren:
Zum Einen gab es an diesem Wochenende in Fürth
anlässlich der 1000-Jahr-Feier mehrere Parallel-Veranstaltungen,
was sich natürlich nicht gerade zum Vorteil
für die Besucherzahlen beim Festival auswirkte.
Zum Anderen gab es auf dem "Hört Hört!"-Gelände
keine Verpflegung, wodurch die Hörbegeisterten
gezwungen waren, sich selbst zu versorgen, oder
aber auf den, nicht allzu weit entfernten, Stadtplatz
zu gehen, um sich mit Getränken und Essen
einzudecken. Diese Unterversorgung lag, wie ich
mich aufklären ließ, hauptsächlich
an der gewählten Lokation, direkt neben einem
Café, das natürlich um seine Umsätze
fürchtete
Doch nun zum erfreulichen Teil der Veranstaltung:
Neben einem gläsernen Studio des Funkhauses
Nürnberg, gab es noch so Allerlei zu sehen
und natürlich zu hören. Näheres
hierzu auf der offiziellen Website (Verlinkung
weiter unten).
Auf der Wiese direkt vor der Bühne konnte
man den ganzen Tag hindurch die Beiträge
der Einsendungen zum Hörspielwettbewerb genießen.
Diese reichten von journalistischen Beiträgen,
über Comedy, bis hin zu kleinen Hörspielen,
die teils wirklich sehr professionell aufgenommen
waren.
Gegen Abend wechselte das Publikum und es wurde
auch etwas voller.
Gespannt warteten die Hörer auf das interaktive
Live-Hörspiel "Willy Blau - Cassandra's
Run", das auf der Bühne vorgetragen
wurde.
Das Besondere an diesem Hörspiel ist, dass
das Publikum (die BrainZ), ähnlich einem
Computerspiel, Entscheidungen trifft, die die
Hauptakteure in neue Handlungsstränge führt.
Sehr gekonnt wurden also die Zuhörer in das
Spiel mit einbezogen und das machte allen Anwesenden
sichtlich Spaß.
Wer einmal die Chance hat, dieses etwas andere
Hörerlebnis zu besuchen, sollte diese wirklich
nutzen. Ein dickes Lob an die Macher und natürlich
die Sprecher...
Nach diesem Hörspiel wurden noch mehrere
"Gruselhörspiele" zu Gehör
gebracht, bis um ca. 22:00 Uhr die Aftershowparty
im Babylon begann.
Diese zwei Events konnte ich aber leider nicht
mehr besuchen, da ich ja noch eine lange Heimfahrt
vor mir hatte.
Rundum war es ein schöner Tag der sich wirklich
gelohnt hat.
Ein großes Lob auch an die Veranstalter, Helfer
und Moderatoren, die sich durch ihre Hilfsbereitschaft
und Freundlichkeit auszeichneten.
Links:
Bilder
vom Hörfestival
Die
offizielle Website des Festivals
Die
Website von Cassandra's Run
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