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Tintenherz - Hörbuch von Cornelia Funke(16 CDs)

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Beschreibung:

Die kleine Meggie ist fasziniert von Büchern. Das ist auch kein Wunder, denn ihr Vater Mo ist Buchbinder und hat ihr seine eigene Buchbegeisterung sozusagen in die Wiege gelegt. Die beiden bewohnen ein kleines Häuschen in dem sich die Objekte ihrer Begierde fast bis unter die Decke stapeln. Mos Frau, Meggies Mutter, verschwand vor neun Jahren und ließ den Vater mit dem damals dreijährigen Kind alleine. Mortimer redet aber nicht allzu viel über diese, denn der Verlust schmerzt ihn auch nach so langer Zeit sichtlich.
Eines regnerischen Tages blickt Maggie aus dem Fenster und sieht einen fremden Mann am Gartentor stehen. Sofort gibt sie ihrem Vater Bescheid, der, nachdem auch er aus dem Fenster gesehen hat, blass wird, aber den Fremden dennoch hereinbittet.
Schon bald erfährt Meggie, dass der unheimliche Mann mit den Narben im Gesicht Staubfinger heißt und sich seinen Lebensunterhalt mit Gaukelei verdient. Er hat einen kleinen Marder in seinem Rucksack, dem ein Geweih aus dem Kopf zu wachsen scheint. Aber Meggie ist davon überzeugt, dass dieses nur angeklebt ist. Alles an dem Mann ist seltsam. Auch dass er Mo Zauberzunge nennt, findet Meggie äußerst befremdlich.
Staubfinger behauptet, er sei nur gekommen um Mo vor Capricorn zu warnen. Dieser sei ihm auf der Spur und er wolle endlich "das Buch" haben. Die beiden Männer halten es für das Beste, wenn sie gleich am nächsten Morgen abreisen.
Meggie hatte es nie gestört, dass sie und ihr Vater so oft umgezogen waren, so lange sie nur bei ihm sein konnte. Doch dieser übereilte Aufbruch kam ihr etwas eigenartig vor.
Am darauffolgenden Morgen geht es also zu "Tante Elinor", wie die Kleine bald erfährt. Elinor sei die Tante ihrer Mutter, erklärt Mo und sie hat sehr viele Bücher. Dass das leicht untertrieben ist, stellt Meggie fest, als sie bald darauf das Haus der Tante betreten. Es ist riesengroß und es gibt keine Ecke, in der keine Bücher stehen.
Zuerst mag Meggie die Tante nicht, was aber auf Gegenseitigkeit beruht. Sie ist sehr verschroben und scheint nur für ihre Kleinode zu leben. Von der normalen Welt will sie nichts wissen. Als Elinor sich wundert, dass die drei so plötzlich und unangekündigt auftauchen, erklärt ihr der "Bücherarzt", dass er gekommen sei, um ihre Bücher zu restaurieren. Diese Erklärung scheint zu reichen.
Wenig später belauscht Meggie ihren Vater und die Hausherrin. Elinore soll für ihn das Buch verstecken, das Capricorn um jeden Preis haben möchte. Die Kleine versteht nicht, was an einem Buch so wichtig für den skrupellosen Verbrecher sein könnte. Doch dies würde sie noch erfahren...
Eines Abends, als Staubfinger ihr im Garten ein paar Kunststücke zeigen möchte, brechen die Männer von Capricorn in Elinores Haus ein und nehmen Mo und das Buch - das glauben sie zumindest - mit sich.
Doch die gewitzte Großtante hat die Bücher vertauscht, weil sie selber neugierig geworden ist und einen Blick in "Tintenherz", so heißt das Buch, werfen will.
Meggie ist empört, denn sie hat Angst um ihren Vater. Die beiden beschließen, das Dorf in dem Capricorn Mo gefangen hält, zu suchen.
Sie finden das Dorf und werden vom messerschwingenden Basta und Flachnase, gefangen genommen und zu Capricorn gebracht.
Bald erfährt Meggie die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Mutter: Ihr Vater hat eine ganz besondere Fähigkeit. Er kann Dinge aus Büchern herauslesen, so dass sie sich in der wirklichen Welt materialisieren. Nur leider muss für alles herausgelesene etwas anderes ins Buch hinein. So war es auch der Mutter ergangen, als "Zauberzunge" vor neun Jahren Capricorn, Basta und Staubfinger aus Tintenherz herausgelesen hatte.
Diese Fähigkeit möchte sich nun auch Capricorn zunutze machen, um Gold, Diamanten und einen "alten Freund und Weggefährten", wie er ihn nennt, aus Büchern erstehen zu lassen.
Eigentlich wollte Mo nie wieder vorlesen, doch Capricorn hat mit Meggie ein sehr gutes Druckmittel....

Rezension:

Cornelia Funkes Trilogie war und ist ein Welterfolg, dessen erster Teil "Tintenherz" 2008 auch verfilmt wurde. Verdientermaßen, wie ich behaupten möchte, denn diese Geschichte ist einfach schön. Eine tolle Idee in eine mitreißende Story gepackt und diese dann auch noch wunderbar flüssig und spannend erzählt. Wenn das kein Erfolgsrezept ist? Die Menschen in diesem Roman sind zwar teilweise sehr überspitzt dargestellt und rutschen dabei auch manchmal ins klischeehafte ab, haben aber eben dadurch ihren ganz eigenen Charme. Die Bösen sind eben richtig böse, die Dummen sind total verblödet und Buchliebhaber sind so vernarrt in Bücher, dass sie darüber ihre Umwelt vergessen.
"Tintenherz" wurde ursprünglich als Jugend(hör)buch konzipiert. Ich finde aber, dass man schon ein paar Jahre Teenager sein sollte, bevor man es hört.
Die Hörbuchfassung dieses Werkes ist wirklich absolut gelungen. Die Musikeinlagen zwischen den Kapiteln passen sehr gut ins Bild und lockern das Hörbuch ein wenig auf.
Rainer Strecker liest Tintenherz wirklich sehr gut, sieht man von ganz kleinen Schwächen ab. Er macht aus diesem wunderbaren Roman ein sehr lebendiges Hörbuch, mit dem man gerne ein paar Stunden (oder auch ein paar Stunden mehr) verbringt.

Fazit:

Tintenherz macht Spaß und richtig Lust auf den zweiten Teil, was sicherlich auch in der Absicht der Autorin lag. Von mir ein ganz dickes Lob und eine absolute Empfehlung.


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Tintenherz
Autor: Cornelia Funke
Sprecher: Rainer Strecker
Musik und Produktion: Ulrich Maske
Verlag: JUMBO Goya LIT
Umfang: 16 CDs
 
 
 
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